Case Study · Verified Case

Wohnmobilpark Bad Honnef: Vom Sammelpostfach zu 98,4 % bearbeiteten Leads.

Ein Wohnmobil-Händler mit vier Verkäufern verlor Anfragen im Postfach und Anrufe in der Warteschleife. Heute erkennt ein KI-Workflow jede Fahrzeuganfrage automatisch, teilt sie zu und macht die Vertriebsleistung in Echtzeit sichtbar. Das ist der komplette Projektverlauf mit echten Zahlen.

Zuletzt aktualisiert: 12. Juli 2026

98,4 %
bearbeitete Leads
(248 von 252)
40,8 %
aller E-Mails automatisch
als Fahrzeuganfrage erkannt
24/7
Datenerfassung
ohne manuelle Pflege

Das Unternehmen

Die Wohnmobilpark Bad Honnef GmbH handelt mit Wohnmobilen und betreut Kaufinteressenten aus ganz Deutschland. Das Vertriebsteam besteht aus vier Verkäufern, dem Empfang und der Geschäftsführung. Anfragen kommen täglich über E-Mail und Telefon herein – in Stoßzeiten mehr, als sich manuell sauber erfassen lassen.

Die Ausgangslage: Anfragen ohne Kontrolle

Vor dem Projekt zeigte die interne Analyse ein klares Bild:

  • 30–40 % der Anrufe gingen ins Leere – besonders außerhalb der Kernzeiten und bei vollem Hof.
  • Interessenten-E-Mails landeten unsortiert im Sammelpostfach; wer wann antwortet, war Zufall.
  • Die Geschäftsführung schätzte den Schaden auf rund sieben verlorene Verkäufe pro Monat – etwa 35.000 € entgangener Gewinn.
  • Vertriebszahlen gab es erst im Nachhinein, eine objektive Sicht auf Team-Leistung und Reaktionszeiten fehlte.

Die Lösung: E-Mail-Triage, Lead-Routing und ein Live-Dashboard

Alp-Flow hat den Posteingang automatisiert und die Vertriebsdaten sichtbar gemacht – ohne ein einziges bestehendes System zu ersetzen:

  1. KI-E-Mail-Triage: Jede eingehende E-Mail wird automatisch gelesen und kategorisiert (Fahrzeuganfrage, Ankauf, Service, Sonstiges). Fahrzeuganfragen werden als Lead erfasst, bevor ein Mensch das Postfach öffnet.
  2. Lead-Routing: Jeder Lead wird einem Verkäufer zugeteilt und protokolliert – niemand kann mehr „durchrutschen“.
  3. Live-Dashboard: Anfragen, Zuteilungen, Bearbeitungsstände und Team-Leistung laufen in Echtzeit in einem Dashboard zusammen, das Geschäftsführung und Team jederzeit einsehen.

Technische Basis sind Automatisierungs-Workflows mit KI-Klassifizierung, angebunden an das vorhandene Postfach.

Die Ergebnisse aus dem Live-System

Zahlen aus dem laufenden Betrieb (Auswertungswoche KW 9/2026):

KennzahlWertBedeutung
Automatisch erkannte Fahrzeuganfragen226 Stück – 40,8 % aller E-MailsKein Lead geht mehr im Sammelpostfach unter
Lead-Quote (Vertrieb + Ankauf)62 %Mehr als die Hälfte des Postfachs ist Umsatzpotenzial
Bearbeitete zugeteilte Leads98,4 % (248 von 252)Nahezu jede Chance wird nachweisbar bearbeitet
Datenerfassung24/7 automatischAuch nachts und am Wochenende entsteht kein Rückstau
„Dank der Live-Dashboards von Alp-Flow haben wir endlich absolute Klarheit über unsere Vertriebsleistung. Wir sehen jede Zahl in Echtzeit, reagieren schneller und treffen Entscheidungen mit Gewissheit statt aus dem Bauch heraus.“
— Geschäftsführung, Wohnmobilpark Bad Honnef GmbH

Diese Case Study ist auch auf LinkedIn erschienen: Alp-Flow auf LinkedIn.

Wie geht es weiter?

Die nächste Ausbaustufe ist bereits geplant: ein KI-Telefon-Agent, der Anrufe außerhalb der Erreichbarkeit annimmt und qualifiziert – mit schrittweisem Rollout, damit das Team jede Stufe kontrollieren kann. Ziel: kein Anruf geht mehr ins Leere.

Was Ihr Unternehmen daraus mitnehmen kann

Das Muster ist auf die meisten KMU übertragbar, die Anfragen per E-Mail und Telefon erhalten: erst die Anfrage-Erfassung automatisieren, dann die Zahlen sichtbar machen, dann gezielt Engpässe schließen. Wie das grundsätzlich funktioniert, erklärt unser Praxisleitfaden KI-Automatisierung für KMU – Antworten auf die häufigsten Fragen stehen in der FAQ.

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